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The New Silk Road Ten Years On – Results from Hungary, Serbia, Georgia, and Kazakhstan

 
 
 
Titelbild Osteuropa 7-9/2023

 

Osteuropa, Berlin  7-9/2023  S. 359–368

 

Zehn Jahre Neue Seidenstraße
Ein Blick nach Ungarn, Serbien, Georgien und Kasachstan

Valentin Krüsmann, Julia Langbein, Beril Ocaklı, Tamás Peragovics

 
Abstract

 

Im Jahr 2013 hat China ein großes Investitions- und Bauprogramm verkündet. Die „Belt-and-Road-Initiative“ gilt als Einfallstor chinesischer Interessen. Chinesische Unternehmen würden mit Unterstützung Pekings ohne Rücksicht auf Sozial- und Umweltstandards die Länder ausbeuten, in denen im Rahmen des Projekts investiert wird. Diese Perspektive berücksichtigt nicht, welche Rolle die Regierungen der Länder spielen, in denen chinesische Konzerne etwa Stahlwerke oder Bergwerke übernehmen, Reifenfabriken errichten, Straßen und Eisenbahnlinien ausbauen. Ein Blick nach Ungarn, Serbien, Georgien und Kasachstan zeigt, dass die dortigen Regime sich aktiv an der Umgehung oder Ignorierung von Regeln beteiligen. Auch das Bild, dass China bei Projekten im Rahmen der Neuen Seidenstraße stets alleine agiere, ist nicht richtig. An der Finanzierung von Vorhaben sind nicht selten andere internationale Kreditinstitutionen beteiligt, die Umsetzung erfolgt manchmal in Konsortien.

 


 

The New Silk Road Ten Years On
Results from Hungary, Serbia, Georgia, and Kazakhstan

Valentin Krüsmann, Julia Langbein, Beril Ocaklı, Tamás Peragovics

 

Abstract

 

It has been said that the New Silk Road allows China to assert its interests by financing and implementing major infrastructure projects. Further, within its partner countries, China raised expectations of “win-win” situations that were not fulfilled. Results in Hungary, Serbia, Georgia, and Kazakhstan show that local actors and conditions influence Chinese engagement more than was previously assumed. China is expanding its presence in countries and regions that are also of particular interest to Russia. By doing so, it is becoming a competitor for Russia, not a partner.

 

 

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